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<pre>In ihrer besten Phase der letzten Spielzeit fegten die Norddeutschen im Frühjahr sogar über den angehenden deutschen Vizemeister hinweg; der an der Weser herausgezauberte 3:0-Erfolg stellte das Tabellenbild gründlich auf den Kopf.  <p> Es war der erste volle Erfolg nach wettbewerbsübergreifend sieben sieglosen Spielen in Folge.  <p>  Vier ungeschlagene Partien hatten vor dem spielfreien Wochenende noch den Eindruck vermittelt, dass fortan mit konstanteren Leistungen gerechnet werden darf: Nach der Schlappe in Bremen ist nun insbesondere der zu Recht bejubelte Sieg über den BVB nicht einmal mehr die Hälfte wert. <p> Gleichwohl dürfen sich die Leipziger völlig zu Recht ungerecht behandelt fühlen, wird der wichtige Sieg lediglich auf die Fehleranfälligkeit des Gegners zurückgeführt: Mit fortschreitender Spieldauer hatten die Bullen schließlich immer entschlossener auf das Gaspedal gedrückt. <p>  Auch die Freiburger können sich über die Punkteausbeute aus den abgelaufenen Wochen nicht beklagen.  </pre>


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<pre>Somit sollte allemal anzunehmen sein, dass sich das Team nun auch von dem fragwürdigen Heim-Lauf des Sport-Clubs nicht schrecken lässt, der sich — wie beschrieben — aufgrund der zahlreichen Unentschieden mit viel zu vielen falschen Federn schmückt.  <p> Es sieht so aus, als würde diese Serie weitergehen — denn die Mainzer befinden sich nicht gerade in der Verfassung, die man braucht, um selbst einen instabilen FC Bayern zu besiegen.  <p>  Hatte der FCI etwa in den ersten fünf Runden der Vorsaison stolze vier Mal die Null verteidigt, schlug es unter Kauczinski noch immer im eigenen Kasten ein — und lediglich beim anfänglichen Remis in Hamburg kam das Team dabei mit nur einem Gegentreffer davon. <p> In Anbetracht dieser Horror-Bilanz mutet es beinahe ein bisschen unwirklich an, dass der jüngste Punktgewinn trotzdem fast nur lange Gesichter provozierte: Infolge der erst in der Nachspielzeit abgegebenen Führung fiel die Freude bei den Freiburgern vergleichsweise verhalten aus. <p>  Ã„hnlich erfolgreich soll sich auch das Heimspiel gegen Mainz 05 gestalten. Die Breisgauer setzen dabei auf ihre zuletzt gute Heimbilanz.  </pre> 


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<pre> Erst 24 Gegentreffer kassierten die „Nullfünfer“ — nur Dortmund, Gladbach, Leipzig und die Bayern mussten noch seltener den Ball aus ihrem Netz fischen.  <p> Satte 117,1 Kilometer und damit vier mehr als der am Ende heillos unterlegene Gegner haben die Bullen im Volksparkstadion abgespult.  <p>  In der Schlussminute verpasste RB-Kapitän Willi Orban nach einer Halstenberg-Flanke den Siegtreffer, als sein Schuss knapp rechts am Tor vorbeiging. <p>  Auch das wieder straffer werdende Pensum verspricht der Überlegenheit der Hausherren einen beachtlichen Teil der Schärfe zu nehmen; schon zuletzt waren die Nachwehen des in Neapel gefeierten 3:1-Erfolges noch deutlich in der Commerzbank-Arena zu spüren gewesen. <p>  Angesichts der sich seit einiger Zeit häufenden Ausfälle drängt sich die Frage auf, ob der Leipziger Kader für die zu bewältigenden Aufgaben nicht doch etwas zu knapp bemessen ist — noch sah es der Verein aber nicht als notwendig an, ein paar neue Spieler aus dem Transfer-Becken zu fischen.  </pre>


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<pre> Yoshinori Muto sei Dank! Schließlich sorgte der Nippon-Bomber nicht nur für den umjubelten Treffer zum 3:3, sondern mit seinen weiteren Toren zum 1:0 und 2:0 auch dafür, dass sich die Mainzer kurz vor dem Halbzeitpfiff bereits auf der Siegerstraße wähnten.  <p> Mit dem bereits aus gemeinsamen Salzburger Tagen bekannten Kampl hat Schmidt dabei praktischerweise einen Intimus an Bord, der die Philosophie seines neuen Klubs längst aus dem Effeff beherrscht. Von Chicharito darf man sich derweil erwarten, dass er mit seiner durchaus ordentlichen Trefferquote bei Real und Manchester nunmehr auch der Werkself weiterhilft — und somit mindestens in jedem dritten Spiel mit einem Erfolgserlebnis in Erscheinung tritt.   <p> Damit dieser Puffer nicht schrumpft arbeitet man im Breisgau an einer kleinen Sensation. Eine solche gelang dem „Sport-Club“ bereits im Herbst gegen RB Leipzig, den sie zu Hause mit 3:0 besiegten. <p>  Die Leipziger begannen zwar furios und führten auch zur Pause mit 1:0, aber „wir haben die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschlafen“, ärgerte sich Mittelfeldspieler Diego Demme. In dieser Phase gelang Schalke der Ausgleich, der am Ende den Leipzigern zwei Punkte kostete.  <p> Mit einem Abweichen von der Regel dürfte nun auf Schalke am Allerwenigsten zu rechnen sein: Immerhin hatte sich die verhaltene Ausrichtung noch am ehesten gegen spielerisch überlegene Kontrahenten bewährt.  </pre>


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<pre> Angesprochen auf die Schwäche bei Standards sagt Hasenhüttl: „Wir haben generell schon keine große Mannschaft. Bei der Zuteilung fehlt uns teilweise die Körpergröße.“  <p> Jae-sung Lee aus Kiel soll in der Offensive neue Akzente setzen. Bei all den positiven News kommen nun aber auch unschöne Geschehnisse. 13.500 Zuschauer dürfen der Partie gegen Leipzig beiwohnen, aber wie viele Spieler?  <p>  Ich empfehle die „Doppelte Chance“, angesichts der Tor-Statistiken beider Mannschaften ergänzt mit einem „Unter 3,5 Treffer“. <p>  Dass der moralische Achtungserfolg in der Allianz Arena nicht auf ewig allein auf weiter Flur verblieb, ist dem mittlerweile auf Schalke eingeheimsten 1:1 zu danken. Im vierten Anlauf hat sich somit nun endlich auch die Werkself etwas Zählbares in einem Auswärtsspiel verschafft.  <p> Zuletzt haben die Sinsheimer zwei Siege hintereinander einfahren können. Nach dem 3:2-Erfolg in Mainz feierte die Elf von Julian Nagelsmann einen 2:0-Sieg gegen den FC Schalke 0Dennis Geiger erzielte sein erstes Tor in der Bundesliga, in der Nachspielzeit machte Lukas Rupp den vierten Saisonsieg klar.  </pre>


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